Arbeitskreis Atom der Bürgerinitiative Umweltschutz e.V.

BIU kritisiert Atomplan der Bundesregierung

Das Modell der Bundesregierung ist leider kein Atomausstieg so schnell wie möglich, sondern eine Laufzeitverlängerung in klein. Neun AKW bekommen im Durchschnitt sogar noch eine Laufzeitverlängerung von 2 Jahren gegenüber dem rotgrünen Konsens-Gesetz von 2002.

Pressemitteilung zum Plan der Bundesregierung (pdf)
Grafik Laufzeitverlängerung Vergleich (pdf)


ATOMKRAFT SCHLUSS
Bundesweite Demos am 28. Mai

160.000 Menschen sind bundesweit am 28. Mai auf die Straßen gegangen. In Hannover waren es 10-12.000 Menschen. Die BIU hatte mit dem Atomplenum die Demo organisiert. Die zentrale Forderung: Nach Fukushima kann es nur eins geben: Abschalten sofort 2011!

Programm (pdf)
Rede Ralf Strobach (BIU)(pdf)
Fotos (pdf)

Atomkraft Schluss (Hannover: Opernplatz)


Ostermontag, 25. April - AKW Grohnde

Bundesweit fanden an den Atomstandorten Demonstrationen statt, so auch am AKW Grohnde. Anlass war eigentlich der 25. Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl am 26. April.
Die Katastrophe in den sechs Atom-Reaktoren in Fukushima bestätigte jedoch dramatisch, dass Atomkraft nicht beherrschbar ist. In jeden AKW kann es zum Ausfall von Kühlsystemen und so zum Kernschmelzunfall kommen.

Die Bürgerinitiative Umweltschutz BIU hat deshalb gemeinsam mit dem Atomplenum eine Sonder-S-Bahn von Hannover nach Emmerthal/Hameln organisiert. Abfahrt war 10:49 Uhr auf Gleis 1 Hbf. Mehr Infos in unserem Flyer (pdf, ca. 890 kB). sowie auf (tschernobyl25.de)

http://www.tschernobyl25.de




Atomkraftwerke jetzt stilllegen! Kein Spiel auf Zeit!

Über 10.000 Menschen haben am 19. März 2011 auf dem Opernplatz in Hannover für die sofortige Abschaltung aller Atomkraftwerke demonstriert.
"Es müssen nicht einige AKWs für drei Monate, sondern ALLE Atomkraftwerke für IMMER abgeschaltet werden", forderte u.a. BIU-Geschäftsführer Ralf Strobach.

Bericht bei N 3 - "Hallo Niedersachsen" (19.03.2011 19:30 Uhr)


Demo-Transparent

Atomkraftwerke jetzt stilllegen! Kein Spiel auf Zeit!

Die verheerenden Unfälle in den Atomreaktoren Fukushima zeigen:
Atomkraft ist nicht beherrschbar!
Auch in Deutschland können Kühlsysteme versagen.
Alle Atomkraftwerke müssen abgeschaltet und stillgelegt werden!
Jetzt - und auf Dauer!
Das Atomforum, die Lobby der AKW-Betreiber, sagt bereits: "nach den 3 Monaten wird das Spiel neu gespielt."

Kundgebung und Demonstration
Samstag, 19. März, 11 Uhr
Opernplatz, Hannover
(als Flyer (pdf) herunterladen)

neuer Sicherheits-Katalog des Bundesumweltministeriums (BMU)

Laut dem rbb-Magazin KONTRASTE vom 17.03.2011 wurde intern nicht nur bereits das Aus von älteren und besonders anfälligen Kernkraftwerken beschlossen. Auch für die neueren Reaktoren fordere das BMU eine deutliche Verschärfung der Sicherheitsauflagen.
Vollziehe man den Katalog der - kurzfristig umzusetzenden - Maßnahmen konsequent, würde nach heutigem Kenntnisstand wohl kein AKW nach dem Moratorium übrig bleiben.
Der ehemalige Leiter der Bundesatomaufsicht befürchtet, dass das Papier des BMU in geschlossenen Kommissionen verwässert wird. Stattdessen seien diese Punkte auch im Parlament und mit der (Fach-)Öffentlichkeit zu diskutieren.
Doch der Druck der Atomwirtschaft auf das Bundesumweltministerium wächst ... .
(Beitrag + Prüfkatalog bei KONTRASTE)

Sat1-Dokumentation: Restrisiko Atomkraft - Mit Sicherheit unsicher?

Mit der Verlängerung der Laufzeiten der deutschen Kernkraftwerke ist die Diskussion um Atomenergie neu entfacht.
Ergänzend zum fiktiven Spielfilm "Restrisiko" hat Sat 1 am 18.01.2011 eine Dokumentation darüber gesendet, wie die Gesellschaft zur Kernenergie steht und wie unzureichend Deutschland auf einen schweren nuklearen Unfall vorbereitet ist.
Die Dokumentation steht noch bei Sat 1 zum Abruf bereit

Proteste gegen Laufzeitverlängerungen:
Treck und Kundgebung in Krümmel am 24.04.2010

24. April - Wir fahren nach Krümmel Treck - Kundgebung - Aktion AKW Krümmel

Atomkraft stoppen!
Demonstration in Hannover:
28. November 2009 11 Uhr Weißekreuzplatz / Gorlebenstein
Die vier großen Stromkonzerne E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW wollen den Weiterbetrieb ihrer Atomkraftwerke durchsetzen. Die neue Bundesregierung will dem nachgeben und die AKWs länger laufen lassen. Noch tut sie sich schwer, konkrete Festlegungen zu treffen, denn auch der Bundesregierung ist klar, dass die allermeisten Menschen der Atomkraft keine Zukunft geben. Unterdessen wollen Betreiber und Bundesregierung schon mal das Endlager Gorleben weiter bauen lassen.
mehr auf www.atomplenum.de/demo ...



friedliche Proteste zu den Castor-Transporten 2001 aus La Hague mehr...

Memorandum von Dr. Ing. Anna Masuch zur Beendigung der Atomenergienutzung (2000) mehr...
Memorandum im Format .pdf




Bericht über die Kernschmelzgefahr in Kernkraftwerken mehr...

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http://www.biu-hannover.de
Zuletzt geändert am 17.03.2011